Textfeld:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Video

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Video

 

 

 

Bilder zum Download

Fahrzeuge mit Holzvergaser

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fahrzeuge mit Holzvergaser

Gibt es ausreichend Autogas - Tankstellen?

 

Das Autogas - Tankstellennetz in Deutschland wurde durch das Engagement der deutschen Flüssiggas - Wirtschaft in den letzten Jahren auf rund 3600 öffentlichen zugängliche Autogastankstellen ausgebaut. So besteht bereits heute schon in den meisten Ballungsgebieten die Möglichkeit, an öffentlichen Tankstellen  Autogas zu tanken. Weitere Autogastankstellen sind im Bau oder in der Planung. Parallel hierzu befinden sich bereits ca. 1.200 gewerblich genutzte Flüssiggastankstellen im Betrieb, die für die Betankung von firmeneigenen Flottenfahrzeugen mit Autogas genutzt werden können. In den Beneluxstaaten, in Frankreich, Italien, Polen, Tschechien gibt es bereits ein flächendeckendes Autogas - Tankstellennetz.

 

Wie findet man die Autogas -Tankstellen?


Ganz einfach, im Internet unter www.gas-tankstellen.de ist eine Suchmaschine mit allen öffentlich zugänglichen Autogastankstellen in Deutschland eingerichtet sehr übersichtlich geordnet, mit Öffnungszeiten und Anfahrtsbeschreibung. Und unterwegs ? Kein Problem durch die von uns angebotenen Navigationssysteme. Hier sind alle Autogastankstellen auf der Karte erfasst.

 

Ist Autogas sicher?


Ja! Autogas ist genauso sicher oder gefährlich wie Benzin oder Diesel. Die Bauteile der Autogasanlage sind besonders geprüft und nach ECE - Vorschrift typgenehmigt. Der Einbau erfolgt nach den Regeln der StVO und wird von TÜV / DEKRA begutachtet.

 

Ist Parken in Tiefgaragen verboten?


Absolut nicht! In der Presse und anderen Medien wird dieses Märchen zwar hartnäckig immer wieder verbreitet, aber es ist definitiv falsch. Autogasfahrzeuge dürfen bereits seit 1988 in Tiefgaragen und Parkhäusern abgestellt werden. Dies ist in der Mustergaragenverordnungen so festgelegt und zwischenzeitlich in den Landesgaragenverordnungen in Länderrecht umgesetzt. Einige wenige Eigentümer von Tiefgaragen oder Parkhäusern verbieten vereinzelt aus Unkenntnis die Benutzung.

 

Wie sicher sind Autogastanks?

 

Der druckfeste Behälter besteht aus etwa 3,5 mm starkem Stahl. Umfangreiche Sicherheitseinrichtungen z.B. ein Sicherheitsventil und ein automatisch arbeitender Befüllstop am Autogastank, sogar dafür, dass sich in der Autogasanlage kein unzulässiger Druck aufbauen kann. Ferngesteuerte Absperrarmaturen, Rückschlag - und Rohrbruchventile verhindern zuverlässig ungewollten Gasaustritt, Autogastank, Verschraubungen und Sicherheitseinrichtungen gewährleisten selbst bei einem Unfall oder Brand einen größtmöglichen Sicherheitsstandard. Jeder installierte Autogastank durchläuft eine umfangreiche Sicherheitsprüfung. Die bestandene Prüfung wird mit einer Prüfbescheinigung bestätigt. Crashtests belegen, dass Tanks auch den härtesten mechanischen und technischen Belastungen Standhalten. Dies gilt auch im Falle eines Brandes.

 

Wie stelle ich fest, dass Autogas austritt?


Das eigentlich geruchlose Autogas ist odiert, d.h. es wird dem Flüssiggas ein markanter Geruchsstoff beigemischt, dadurch riecht man sofort, wenn Autogas ausgetreten sein sollte.

 

Ist Autogas gesundheitsschädlich?


Nein! Flüssiggas bzw. Autogas ist ungiftig und daher wesentlich unbedenklicher im Einsatz wie z.B. Benzin. Dies ist ja der Grund warum Autogastankstellen in Wasserschutzgebieten aufgestellt werden dürfen. Beim Betanken wird die Zapfpistole mittels Überwurfring auf dem Gewinde des Füllstutzens am Fahrzeug fest verschraubt. Dadurch ergibt sich ein geschlossenes System.

 

Ist Autogas wirklich so umweltschonend wie man sagt?


Ja! Autogasfahrzeuge können schon heute einen effektiven Beitrag leisten, die vom Straßenverkehr verursachten Umweltbelastungen erheblich zu reduzieren, ohne jedoch Umweltschmutz in einen Verzicht auf Mobilität münden zu lassen. Auch die Klimabilanz fällt deutlich positiver aus. Fahrzeuge mit Autogasbetrieb emittieren gegenüber Benzinfahrzeugen rund 8 Prozent weniger des Treibhausgases CO2. Allein im Bereich CO2 ist die Umweltbelastung durch Abgase sehr groß. Ein konventionell angetriebenes Auto bläst bei einer jährlichen Fahrleistung von 35.000 km insgesamt etwa 6,6 Tonnen CO2 in die Umgebung.

 

Wie lange wird es Autogas geben?

So lange es Erdöl und Erdgas gibt, wird es auch Flüssiggas bzw. Autogas geben, also noch sehr lange.

 

In den Kosten unschlagbar, stimmt das?


Ja! Autogas bietet klare technische und wirtschaftliche Vorteile. Die Ausrüstung von Pkw und Transportern ist für jedermann bezahlbar. Der technische Aufwand, Autogas einzusetzen, ist gering, weil unter anderem die Betriebsdrücke in Flüssiggasanlagen verhältnismäßig gering sind. Das Gas lässt sich sehr leicht verflüssigen.

 

Ist Autogas zukunftssicher?


Ja! Mit Autogas sichern Sie sich Ihre Mobilität auch für die Zukunft zu fairen Preisen. Mit Autogas tanken Sie für die Hälfte. Mit Autogas entscheiden Sie sich für einen zukunft- und versorgungssicheren Kraftstoff. Mit Autogas schonen Sie die Umwelt und helfen, die Luft in den Städten schadstofffreier zu machen.

Autogasfahrzeug, ist das etwas Besonderes?


Ja und Nein. Autogasmotoren arbeiten genauso wie alle gängigen Ottomotoren. Es wird „nur“ anstelle eines Benzin-Luftgemisches ein Flüssiggas-Luftgemisch in den Zylindern verbrannt. Allerdings läuft dadurch der Motor weicher, wodurch der Verschleiß geringer ist. Außerdem fahren Autogasfahrzeuge wesentlich umweltschonender und der Kraftstoff kostet nur etwa die Hälfte von Superbenzin.

 

Kann man jedes Auto auf Autogas umrüsten?

 

Im Grundsatz ja, Voraussetzung ist, das Fahrzeug hat einen Ottomotor. Ob kleiner Mittelklasse-PKW, Ferrari oder Rolls-Royce ist letztlich unerheblich. Auch auf ein Automatikgetriebe müssen Sie nicht verzichten. Ausnahme sind derzeit noch Fahrzeuge mit Benzindirekteinspritzung.

 

Wo wird mein Auto auf Autogas umgerüstet?


Nur zugelassene Fachbetriebe dürfen die Umrüstung übernehmen. Der Einbau einer Autogasanlage muss von TÜV oder DEKRA überprüft und begutachtet werden. Der Autogasantrieb wird danach in den KFZ-BRIEF und in den KFZ-SCHEIN eingetragen.

 

Wie sehen die TÜV-Intervalle aus?


Autogasfahrzeuge werden wie jeder konventionelle Pkw behandelt.


Passiert etwas mit dem Motor bei der Ausrüstung?


Nein, Ottomotoren sind relativ einfach auf Autogas umzustellen. Die Ausrüstung erfolgt ohne mechanische Veränderungen am Motor. Komfort und Leistung des Fahrzeuges bleiben uneingeschränkt.

 

Ist die Inspektion aufwändiger und teurer?


Nein, nur die zusätzliche Prüfung der Autogasanlage und des Tanks kommen hinzu.

 

Ist bei der Motorpflege etwas besonderes zu beachten?


Nein, wenn Sie Ihr Autogasfahrzeug ebenso gut pflegen wie Ihren Benziner und die normalen Inspektionsintervalle einhalten, haben Sie viele Jahre Freude daran, für nur die Hälfte zu tanken und kostengünstig zu fahren.

 

Gibt es auch Autogasfahrzeuge ab Werk?


Ja! Mehrere europäische Fahrzeughersteller bieten schon ab Werk ihre neuen Fahrzeugmodelle in einer Autogasausführung an. So zum Beispiel Chevrolet, Subaru, Opel, Lada oder auch Renault.

 

Entspricht der Autogas-Verbrauch dem Benzinverbrauch?


Nein! Der Mehrverbrauch bei Autogas-Pkw gegenüber dem Benzinbetrieb liegt, je nach Fahrzeug und Gasanlage, etwa zwischen 10 un 20 Prozent.

 

Machen die Autoversicherer Probleme?


Nein, sie behandeln Autogasfahrzeuge wie jedes andere Auto auch. Einige bieten sogar günstigere Ökotarife an. Fragen sie danach!

 

Und die Kfz-Steuer?


In Deutschland wird die Kfz-Steuer unter anderem auch nach den Abgasemissionen bemessen. Die Kfz-Steuer bleibt üblicherweise beim Umstieg auf einen Autogasbetrieb unverändert, da bei einem bivalentem Antrieb weiterhin die Möglichkeit besteht mit Benzin zu fahren. Bei einer konkreten Ausrüstung auf Autogas erteilt Ihnen hierzu die Ausrüstfirma nähere Informationen.

Wäre es nicht sinnvoller, auf das Wasserstoffauto zu warten?


Ganz sicher nicht, denn bis serienreife Pkw mit Wasserstoff fahren können, werden noch Jahrzehnte vergehen. Die flächendeckende Versorgung mit Wasserstoff wird nach Regierungsangaben ein Investitionsvolumen von 195 Milliarden
erfordern; damit würde ein Liter z. Zt in etwa 1,90 ohne Steuern kosten. Von daher ist dieses Projekt zeitlich weit nach hinten verschoben worden. Da aber Flüssiggas eine wichtige Brückenfunktion zur Brennstoffzelle einnimmt, engagiert sich die Flüssiggasbranche auch auf diesem Gebiet.

 

Wer vertreibt eigentlich Autogas?


Die gesamt Infrastruktur für die Versorgung mit Autogas wurde und wird von den vorwiegend mittelständischen Unternehmen der Flüssiggasbranche  aufgebaut. Eine flächendeckende Versorgung zeichnet sich bereits für die nächsten Jahre ab.

 

Von politischer Seite hört man so wenig über Autogas.

Hat das einen Grund?


Keinen nachvollziehbaren zumindest. In den europäischen Nachbarländern und in den Schriften der Europäischen Union (EU) wird Autogas als alternativer Kraftstoff ausdrücklich empfohlen. Schon aus diesem Grund konnte die deutsche Politik vor geraumer Zeit nicht mehr auf die Gleichbehandlung von Flüssiggas als Autogas und Erdgas als Kraftstoff verzichten.